Elektroden-Schweißgerät
Bei einem Elektroden-Schweißgerät wird die benötigte Wärme zum Schmelzen des Metalls durch einen Lichtbogen erzeugt, der durch einen elektrischen Strom entsteht. Der Lichtbogen entsteht zwischen dem Werkstück, das es zu verschweißen gilt und einer Elektrode, die mit dem Elektroden-Schweißgerät verbunden ist. Die Stromquelle für das Elektroden-Schweißgerät ist ein speziell für ein Schweißgerät entwickelter Transformator. Zusätzlich sind je nach dem speziellen Typ des Elektroden-Schweißgerät noch ein Gleichrichter, Inverter oder Umformer vorhanden. Auch wird je nach Einsatzgebiet mit Gleichstrom oder Wechselstrom gearbeitet. Es gibt mehrere generelle Typen von Elektroden-Schweißgeräten, zum Beispiel das MIG-MAG-Schweißgerät oder das WIG-Schweißgerät.
Da die Elektroden auch aus Metall bestehen, werden sie auch aufgeschmolzen. Sie ist der Schweißzusatz, der die beiden Teile des Werkstücks miteinander verbindet. Die Elektroden sind zusätzlich umhüllt. Sie geben bei dem Schweißvorgang Gase und Schlacken ab. Die Gase schützen schirmen das geschweißte Metall vor Oxidation ab und stabilisieren den Lichtbogen. Die Schlacken haben eine geringere Dichte als das Metall und setzen sich somit auf der Schweißnaht ab, wodurch ein zusätzlicher Schutz vor Oxidation besteht.